Ein Gespräch über den sinnvollen Einsatz von KI-Assistenten
Die häufigste Herausforderung, die mir begegnet, ist die Diskrepanz zwischen Erwartung und Realität. Viele denken, ein KI-Assistent löst alle Probleme über Nacht. Das stimmt einfach nicht. Was funktioniert, ist ein schrittweiser Ansatz – man startet mit konkreten Anwendungsfällen und erweitert dann nach und nach.
In meiner Beratungspraxis habe ich gesehen, dass Unternehmen am meisten profitieren, wenn sie sich zunächst auf repetitive Aufgaben konzentrieren. Die Automatisierung von E-Mail-Antworten oder die Vorauswahl von Dokumenten sind gute Startpunkte. Von dort aus entwickelt sich das Ganze organisch weiter.
- Beginnen Sie mit einem klar definierten Bereich, in dem Sie Unterstützung brauchen – nicht mit allem auf einmal
- Nehmen Sie sich Zeit für die Einrichtung und Anpassung an Ihre spezifischen Anforderungen
- Rechnen Sie mit einer Eingewöhnungsphase von mehreren Wochen, in der Sie das System kennenlernen
- Behalten Sie kritische Entscheidungen zunächst unter menschlicher Kontrolle und delegieren Sie nur nach und nach
Was ich immer betone: Es geht nicht darum, Menschen zu ersetzen, sondern ihnen mehr Raum für die Aufgaben zu geben, bei denen menschliche Kreativität und Urteilsvermögen gefragt sind. Das ist der eigentliche Gewinn.